Pickman - eine wahre Legende

Dann will ich hier schon mal vorab ein paar Informationen durchsickern lassen:

 

Anbei sehen wir ein Foto mit Seltenheitswert - es handelt sich um eine Originalaufnahme des Malers Richard Upton Pickman, der in den Zwanzigern aufgrund seiner furchtbaren Werke zu einer zweifelhaften Berühmtheit gelangte (von sich reden machte vor allem die sogenannte "Ghoulfütterung").

 

Lange Zeit, nicht zuletzt durch die Romane und Kurzgeschichten H. P. Lovecrafts, nahm man an, dass es sich bei dem Künstler um eine Erfindung eben dieses Autors handelte. Doch die FBI-Akten, die mir derzeit vorliegen, sprechen da eine ganz andere Sprache. Und es sieht ganz danach aus, dass auch seinen Motiven mehr als nur kranke Phantasie zugrunde lag ...

 

In Kürze wird die Katze inklusive aller benötigten Informationen aus dem Sack gelassen. Ich bitte noch um ein wenig Geduld.

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+++ Kurzmeldung +++

Hier nur ein kurzes Statement über die Dinge, die da dunkel ihre Schatten vorauswerfen:

Über mysteriöse Kanäle sind brisante FBI-Akten aus den späten Vierzigern in meinen Besitz gelangt, die nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollten. Nein, es geht hier nicht um Roswell oder so einen Quatsch. Die Sache ist noch viel umfassender.

Ich habe mich entschlossen, die Dokumente und alles, was damit zu tun hat, preiszugeben, und sie befinden sich bereits auf dem Wege zur Veröffentlichung. Näheres in Kürze. Sie glauben mir nicht? Kann ich verstehen ...

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J. Mertens wünscht ein schauriges Halloween

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Zehn Jahre "Psychotische Episoden"

In diesem Jahr jährt sich das erste Erscheinen der Anthologie "Psychotische Episoden" zum zehnten Mal. Grund genug, den Weg näher zu beleuchten, den mein ursprüngliches Manuskript bis heute genommen hat. Obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Bücher aus meiner Feder erhältlich sind, wird mein Erstlingswerk offenbar immer noch gern gelesen. Dabei wurde die erste Story, die ich in dieses Buch aufnahm ("Liesa") bereits vor sage und schreibe 29 Jahren verfasst.

Wie die meisten meiner Leser wissen, schrieb ich als Kind schon gern Gruselgeschichten. Während meiner Flegeljahre hing ich die Schreiberei jedoch vorübergehend an den Nagel, um mich den typisch jugendlichen, zweifelhaften Genüssen hinzugeben und verschiedenen Lastern zu fröhnen. Während meiner Ausbildung zum Bürokaufmann schrieb ich dann aus einer immensen Wut heraus die Kurzgeschichte "Liesa". Es war das erste, was ich nach fünf Jahren zu Papier brachte, und die Story kam bei allen Lesern, denen ich sie maschinenschriftlich vorlegte, erstaunlich gut an. Also fasste ich den Entschluss, die Schreiberei wieder aufzunehmen. Das war im Jahr 1988.

Es folgten jedoch weitere Pausen, die nicht zuletzt durch meine beruflichen Tätigkeiten begründet waren. Neben einem Fabrikjob schrieb ich noch für eine heimische Zeitung, weshalb ich kaum dazu kam, in meinem eigentlichen Genre zu arbeiten. Das änderte sich, als ich 1996 anfing, für eine lokale Bikerzeitschrift Kurzgeschichten zu verfassen. Ich mischte also Rocker- und Motorradphilosophie mit einer gehörigen Portion Schrecken, und auf diese Weise entstanden die drei Geschichten "Der Felsen", "Die Nacht der Walküren" und "Heldenwind". Letztere fand dort keine Veröffentlichung mehr, weil die Zeitschrift schon nach drei Ausgaben eingestellt wurde. Doch die bereits erschienenen Geschichten erzeugten ausschließlich positives Feedback. Das war der Auslöser für mich, eine Anthologie mit Gruselgeschichten der unterschiedlichsten Sparten zu schreiben. Neben "Liesa" und den drei Bikerstorys fand noch "Mahlgut" den Weg in das Manuskript - eine Splattergeschichte, die ich bereits 1993 auf Teneriffa fertiggestellt hatte. Der Rest folgte in den nächsten zwei Jahren: "Der Schabenkönig", "Der Spinnentöter", "Die Stunde des Phaeton", "Thornhayden" und "Tief unten". Letztere Story schrieb ich in ihrer Urfassung bereits in den späten 80ern. Sie basierte auf einem seltsamen Traum.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang noch die Kurzgeschichte "Frühlingsgefühle". Sie war eigentlich nicht für die Anthologie bestimmt, sondern mein Beitrag für einen Wettbewerb der Schriftstellerin Hera Lind. Sie suchte ihrerseits für eine Anthologie Geschichten über starke Frauen, und ich nahm auf meine Weise daran Teil, um sie ein wenig zu ärgern. Dass ich kein Feedback bekam geschweige denn einen Blumenpott gewann, braucht nicht näher erwähnt zu werden. So fand sie ebenfalls Einzug in mein Werk.

Im Urmanuskript befanden sich ursprünglich noch die Gedichte "Tenebrosus", "Der Wiedergänger", "Luzifers Lamento", "Das Böse", "Auf Gedeih und Verderb", "Claudette", "Mimikry" und "Totentanz" sowie das Vorwort "Die Poesie der Zersetzung". Das in der heutigen Fassung fehlende Vorwort sei hier wiedergegeben (es folgt dem noch enthaltenen Zitat von H. G. Wells):

H. G. Wells erkannte bereits zu seiner Zeit den dubiosen Wandel im menschlichen Verhalten. Ob der Autor gewusst hat, wie weit sich dieser psychologische Trend noch entwickeln würde? Wir alle sind gesellschaftlich veranlagt, versuchen aber andererseits krampfhaft, unsere Anonymität zu bewahren. Die Schizophrenie vor allem in den Großstädten steigt in erschreckendem Maße an. Sensationslust und regelrechte Blutgier formen den modernen Menschen zusehends. Scheinbar haben wir durch den unaufhaltsamen technischen Fortschritt die Bequemlichkeit unseres eigenen Lebens zu solcher Selbstverständlichkeit geführt, dass wir den Tod als eine willkommene Abwechslung betrachten. Um in einem derartig verschrobenen Zeitalter überleben zu können, gehen wir freiwillig das Risiko ein, dem reißenden Strom des Wahnsinns zu folgen. Elend und Tod, ob in den Medien oder aus eigener Erfahrung, werden ihrerseits zum Alltag. Doch was kommt danach? Was wird sein, wenn wir diesem Irrsinn eines Tages ebenso müde werden? Während der Entstehungszeit dieses Buches sind in meiner Umgebung sehr viele Menschen gestorben. Manchmal, in stillen Stunden, höre ich sie tief in meinem Inneren rumoren. Und von Zeit zu Zeit kann ich ihre Stimmen vernehmen, wie sie Verse dichten über die Vergänglichkeit allen Seins. Es scheint in unserer Natur zu liegen, dass wir dem Tod viel zu viel Bedeutung beimessen. Die vorliegenden Geschichten und Gedichte handeln, ich mache mit der Bewertung des Todes keine Ausnahme, überwiegend vom Sterben und vom Tod. Der Leser wird jedoch feststellen, dass der Moment des Todes der Protagonisten sehr von ihrem vorherigen Leben beeinflusst wird. Wenn wir erkennen, dass alle Schrecken dieser Welt letztendlich in uns selbst liegen, kann uns unser eigener Tod wie eine Waffe dienen. Alle Ungeheuer liegen im Endeffekt in unserem Spiegelbild. Wir müssen lediglich die Kunst erlernen, tief genug in unser Abbild hineinzutauchen. Denn schon Kaufmann sagt: "Der Ort der Angst ist das Ich." Wenn die Stimmen in mir lauter werden, wird mir klar, dass die größten Geheimnisse der menschlichen Existenz nicht im Tod, sondern im Leben zu finden sind. Denn das Leben ist schließlich eine Aufgabe, eine Gleichung mit drei Unbekannten: Körper, Seele und Geist.

Der Titel "Psychotische Episoden" erschien mir schon damals sehr passend, da er einerseits einen schizophrenen Zustand bezeichnet, andererseits aber auch als Zusammenfassung mehrerer Folgen einer Reihe verstanden werden kann, was ja die Anthologie ausmacht. So blieb ich bei dieser Entscheidung.

Das Manuskript fand seinen Weg zu einer Literaturagentur, was jedoch zu gar nichts führte. Außer enormen Kosten kam nichts dabei für mich heraus. Es gibt für einen Autor wohl kaum etwas zermürbenderes, als auf gute Nachrichten zu warten, die nie eintreffen. Über Jahre hinweg verstaubte die nunmehr lektorierte Storysammlung in meiner Schublade (und vermutlich auch in einem Regal der Agentur), bis ich schließlich im Jahre 2007 auf die allmählich salonfähig gewordenen PoD-Anbieter aufmerksam wurde. Ich holte das Manuskript wieder hervor und fertigte eine digitale Version an. Eine neue Fassung wurde erstellt: Die Gedichte verschwanden aus der modifizierten Version (sie sind heute in meinem Lyrikband "Zerfall" zu finden), hinzu kam stattdessen die Story "Die Machenschaften des Dr. Zoll". Das damalige Coverbild fertigte meine Frau aus freien Grafiken an.

Die erste Ausgabe der nunmehr zwölf Geschichten umfassenden Anthologie erschien somit 2007 bei Lulu als Hardcover. Die Absätze waren dürftig, was nicht zuletzt an einem hohen Preis und mangelnder Werbung gelegen haben dürfte. Zudem wurde das Buch seinerzeit in den USA gedruckt und machte eine halbe Weltreise, bis es an seinem deutschen Zielort ankam. Sechs Wochen Lieferzeit waren durchaus zu erwarten, und als ich einmal eine Lieferung an mich selbst verfolgte, staunte ich nicht schlecht, dass sich die Sendung derzeit in China befand. Aus dem Grunde wechselte ich 2009 zunächst zu dem deutschen Anbieter Epubli. Das Cover wurde geändert, und eine preislich etwas günstigere Hardcovervariante erschien bei weit besseren Lieferzeiten. Dennoch verliefen die Verkäufe mehr als schleppend und dürftig, zumal das Buch keine ISBN besaß und nur im hauseigenen Shop von Epubli zu erwerben war.

Die Wende kam schließlich 2011, als ich zur Amazontochter CreateSpace wechselte. Nun war eine preislich vertretbare Softcoverversion (wiederum mit modifiziertem Cover, dieses Mal hauptsächlich wegen Formatänderung) mit ISBN erhältlich, die allerdings nur über Amazon selbst zu beziehen war. Doch es zeichneten sich jetzt erste Erfolge ab, zumal auch allmählich eBooks den Markt eroberten - ein Zug, auf den ich sofort aufsprang. Von da an verlief schließlich die Kurve für mich bergauf. Dennoch war ich nicht ganz zufrieden, denn ich hatte alle Hände voll zu tun, die verschiedenen Bücherportale im Netz zu beliefern. Zu diesem Zweck arbeitete ich mit Anbietern wie Xinxii und Beam. Doch das war fast ein Fulltimejob, wobei ich aber durch den mangelnden Eintrag im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) immer noch nicht die lokalen Buchläden bedienen konnte.


Dann, im Jahr 2015, entdeckte ich meinen derzeitigen Dienstleister und Verlag BoD, der inzwischen sein System ein wenig geändert hatte und Pakete anbot, mit denen all das möglich war, was mir noch fehlte. Wieder kreierte ich ein neues Cover mit einer etwas zeitgemäßeren Technik. Heraus kam die Version, die derzeit erhältlich ist. Voilà - "Psychotische Episoden" ist seitdem überall zu bekommen oder zumindest bestellbar. So hatte ich mit dem Folgeband "Weitere Psychotische Episoden", der im gleichen Jahr noch erschien, glücklicherweise nicht noch einmal eine solche Odyssee zu durchlaufen.

Die Serie "Psychotic Tales", bei der es sich um Einzeldownloads der Kurzgeschichten der beiden Bände handelt, war jedoch ebenfalls zwei Wandlungen unterworfen. Zunächst lief sie, während ihres ersten Erscheines 2014, unter dem gleichen Titel wie die Anthologie, was jedoch zu einiger Verwirrung führte. Daraufhin änderte ich den Grundrahmen der Cover und gab sie lediglich als "Horror Shorts" an. Diese Fassungen waren jedoch meinen Büchern zu ähnlich und verunsicherten die Leser dieses Mal aus optischen Gründen. Also wählte ich ein Jahr später ein völlig neues Design und machte mich auch hier daran, komlett neue Cover zu kreieren. Seit 2016 laufen damit die "Psychotic Tales" chronologisch neben den Anthologien.


Bleibt nur noch zu sagen, dass das Thema "Psychotische Episoden" bzw. "Psychotic Tales" noch lange nicht beendet ist: Der dritte Band befindet sich bereits in Vorbereitung. Wann dieser das Licht der Welt erblickt, kann ich noch nicht sagen, denn es sind momentan mehrere Projekte gleichzeitig in der Schmiede. Eines davon ist jüngst fertiggestellt worden, und die Veröffentlichung steht unmittelbar bevor; etwas ganz Besonderes - sozusagen eine psychotische Episode von höchster Brisanz. Und ich sage nur so viel: Freunde des Cthulhu-Mythos werden als erstes aufhorchen ...

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+++ EILMELDUNG +++

Das Problem mit Amazon hat sich inzwischen geklärt. Das Buch war verschwunden, aber es lag nicht allein an Amazon. Das Problem selbst konnte ich zwar noch nicht klären, aber es existiert jetzt eine alternative KDP-Version. "Home Invasion - Die Faust des Terrors" ist also wieder auf Amazon als eBook zu bekommen, und ich hoffe, diesmal für recht lange. Bestellt werden kann daher wieder auf dem üblichen Wege, lediglich die Linkzusammenführung von eBook und Paperback könnte etwas dauern, weshalb die Verlinkung in meinen Shopvorschlägen auf der entsprechenden Unterseite noch ausschließlich auf das Paperback verweist. So lange bitte ich, auf Amazon auf mein Profil zu klicken und dort die eBook-Version herauszusuchen. Für eventuelle Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung.

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Nichts als Ärger mit Grandpa

Genaues ist noch nicht bekannt, aber offenbar kam es, wie es kommen musste. Tatsache ist, dass die eBook-Version meines Buches "Home Invasion - Die Faust des Terrors" bei Amazon nicht mehr erhältlich ist. Mails meinerseits liefen bislang ins Leere, doch es ist zu vermuten, dass allein die öffentliche Leseprobe zu bedenklich war. Dabei hatte ich den Extremhorrorroman bewusst ab 18 freigegeben. Wer das Buch noch erwerben möchte, kann es natürlich (bis jetzt) noch über die anderen Portale bekommen. Eine Auswahl an Bezugsmöglichkeiten findet sich hier. Die Paperbackversion ist nach wie vor auf Amazon zu haben. Und sollten auch die anderen Buchhändler mit ihren widerlichen Zensuren nachziehen, werde ich trotzdem Mittel und Wege finden, es zu vertreiben. Notfalls wird auf meiner Webseite ein Shop eingerichtet. Doch zunächst warte ich - wahrscheinlich vergeblich - auf Post von Amazon. Sollte sich wider Erwarten noch eine positive Änderung ergeben, werde ich hier umgehend Bericht erstatten.

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Ein widerliches Wunder

Obwohl ich nun fast mein Leben lang schon Horror- und Gruselgeschichten verfasst habe, gibt es doch immer noch die eine oder andere Überraschung für mich. Derzeit bin ich sogar recht perplex, welchen Anklang mein aktueller Roman "Home Invasion - Die Faust des Terrors" findet. Was als bloßer "Zwischenwurf" gedacht war (ich fühlte mich in Sachen Extremhorror von Edward Lee & Co. irgendwie herausgefordert), entwickelt sich seit dem ersten Tag der Veröffentlichung allmählich zu einem persönlichen Highlight meines bisherigen Schaffens (wobei ich hier natürlich nicht von der Spiegel-Bestsellerliste rede). Ich hätte es auch niemals für möglich gehalten, dass die positive Resonanz zu einem großen Teil von weiblichen Lesern kommen würde. Das ist wirklich eine völlig neue Erfahrung für mich. Daher an dieser Stelle ein fettes DANKE an meine Leserschaft, ob männlich oder weiblich.

Was mich allerdings etwas verwundert ist die offenkundige Tatsache, dass es erst Extremhorror bedurfte, um an der Top 100 in Sachen Horror zu kratzen. Habe ich damit einen Nerv getroffen, obwohl ich mich stets einen Dreck um den Zeitgeist schere? Bei aller Verwunderung und einer devoten Verneigung gegenüber meinen Lesern muss ich aber doch anmerken, dass diese Form von Horror nicht unbedingt zu meinem Standard werden soll. Ich versuche nach Leibeskräften, jede Untersparte des Genres zu bedienen, seien es Spukgeschichten, Psychothriller oder Splatter. Vielleicht werde ich aber geringfügig den Stil ändern und heftigere Momente in die Stories mit einbauen. Lustig-frivole (oder sollte ich sagen: schändliche? Ach, ist ja in etwa das Gleiche) Sexspielchen werden aber definitiv die Ausnahme bleiben. Nicht ohne Grund wurde "in erster Instanz" die Veröffentlichung des fiesen Machwerkes abgelehnt. Skandale und Ärger gehen mir zwar bekanntlich am Allerwertesten vorbei, aber es bedeutet für mich ein erhebliches Maß an Mehrarbeit. In Zukunft weiß ich aber im Falle von zweifelhaften Inhalten schon vorher, welchen Weg ich dann sofort einzuschlagen habe.

In jedem Fall ist noch eine ganze Menge in Arbeit. Wie sich diese genau entwickelt, weiß jedoch nur die Kristallkugel; ich besitze leider keine, und mit meinen gesammelten Oui-Ja-Boards bringe ich nur Buchstabensalat zustande, dem zugegebenermaßen die Würze fehlt. Es sind jedoch derzeit drei Projekte gleichzeitig in Bearbeitung, die natürlich ihre Zeit brauchen. Und währenddessen werde ich mal beobachten, wie sich die Sache mit "Home Invasion - Die Faust des Terrors" noch so weiter entwickelt.

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Das Schlachtfest beginnt

Was lange währte, wird nun hoffentlich gut. Nachdem (wie meinerseits schon berichtet) mein aktuelles Buch aufgrund seines "frivol-makabren" Inhaltes für die Veröffentlichung abgelehnt wurde, habe ich nun andere Wege beschritten. So kann ich hiermit verkünden, dass "Home Invasion - Die Faust des Terrors" nun endlich seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat.

Der einzige Wermutstropfen in dieser Angelegenheit besteht darin, dass die Druckversion nicht über den stationären Buchhandel beziehbar sein wird, weil sie über die Amazontochter Createspace veröffentlicht wurde.

Die physische Ausgabe gibt es daher ausschließlich bei Amazon. Auch kann ich keine Gewährleistung dafür übernehmen, wie die einzelnen Shops mit dem eBook verfahren werden, da das Buch meinerseits bewusst erst ab 18 Jahren freigegeben wurde. Da kann es durchaus sein, dass es irgendwo im Nirvana verschwindet oder in Einzelfällen gar nicht erst angenommen wird. Aber das liegt alles nicht in meiner Hand, ebensowenig wie irgendwelche Zukunftsmusik bezüglich einer nachträglichen Löschung, einer möglichen Indizierung etc.

Malen wir aber den Teufel mal nicht an die Wand. Derzeit ist die digitale Version in jedem Fall bei Xinxii erhältlich, wo es auch verlegt und vertrieben wird. Im Normalfall werden die anderen Shops automatisch folgen. Falls nicht, so sind dennoch mit den beiden Bezugsmöglichkeiten sowohl Paperback als auch eBook abgedeckt, was immer noch besser ist als das, was sich anfangs abzeichnete. Aber auch für den Fall der Fälle bin ich gewappnet.

Bleibt also zu hoffen, dass der literarischen Heiminvasion ein langes Leben gewährt wird. Immerhin ist der Roman mit einem Sinn für Schwarzen Humor zu verstehen, und die geschilderten Szenen dienen nicht dem Selbstzweck (wenn ich mich anfangs auch zugegebenermaßen von Autoren wie Lee & Co. herausgefordert fühlte). Er ist eine bittere Sozialkritik, die auf die Manipulierbarkeit der breiten Masse abzielt. Fehlt einem das Verständnis für diese Art von Satire, so bleibt freilich nur noch der Ekel übrig.

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Heiminvasion abgelehnt

Die reguläre Veröffentlichung von Extremhorror ist ja hierzulande nach wie vor so eine Sache, und bezüglich des Erscheinens meines neuen Romans "Home Invasion - Die Faust des Terrors" zeichnet sich der GAU bereits ab. Nach der Einreichung des Manuskriptes wunderte mich schon die lange Bearbeitungszeit. Zwei Wochen später schließlich erreichte mich eine Mail mit folgendem Wortlaut: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr eingereichtes Manuskript aufgrund seines Inhaltes den Grundsätzen unseres Unternehmens bzw. unserer Vertriebspartner widerspricht und wir es deshalb nicht in den Handel bringen möchten. Daher lehnen wir eine Veröffentlichung Ihres Titels in unserem Hause ab. Wir bitten um Ihr Verständnis."

So weit, so gut. Wenn der eingereichte Text gegen die Gepflogenheiten des Hauses und gegen die vertraglichen Bedingungen verstößt, so hat der Verlag/Dienstleister/Distributor selbstverständlich das Recht, das Manuskript abzulehnen. Dafür habe ich in der Tat Verständnis, und ich werde deswegen das Verhältnis keineswegs aus Frust und Gram aufkündigen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich so etwas sogar schon befürchtet, hoffte aber insgeheim darauf, dass die werten Damen und Herren die Satire in dem zugegebenermaßen brutalen, sadistischen und grenzüberschreitenden Text erkennen. Bei der Vielzahl an den täglich dort eingehenden Manuskripten kann ich mir andererseits nicht vorstellen, dass jedes einzelne dort mit Herz und Verstand gelesen wird. Vermutlich werden sie lediglich überflogen und auf bestimmte Schlagworte hin überprüft. Und da ist "Home Invasion" halt durch das Raster gefallen. So etwas kommt vor, und das ist kein Weltuntergang.

Streng genommen ist es noch nicht einmal der Rede wert, denn die Ablehnung seitens meines "Geschäftspartners" ist eigentlich nur eine Bestätigung, dass ich mit meinem Roman genau den Nerv getroffen habe, auf den ich abzielte. Bezogen auf die dargestellten Handlungen in gewalttätiger und auch sexueller Hinsicht überschreitet es Grenzen, die normalerweise definitiv tabu sind, selbst für so manchen Autor in Sachen Extremhorror. Und es sind gerade Tabus und Grenzen, die ich hin und wieder ganz bewusst überschreiten will. Die beschriebenen Szenen dienen aber in diesem Fall keineswegs dem Selbstzweck, sondern zielen auf die gern verleugnete Eigenschaft des Menschen hin, leicht beeinflussbar zu sein. Dass dies eine Tatsache ist, zeigt sich gerade in dieser Zeit immer wieder in der Politik. Ohne die Möglichkeit einer kollektiven Gehirnwäsche wäre es keiner rechtsextremen Partei möglich, auch nur einen Fuß in die Parlamente zu setzen. So wird das Ganze absichtlich sehr überzeichnet dargestellt und durch die Gedanken und Äußerungen der Protagonisten, die manipuliert und gegeneinander aufgehetzt werden, zur Satire.

Diese Satire erkennt man aber nur, wenn man sich wirklich auf den Text einlässt. Überfliegt man ihn nur, wird man sich definitiv mit Abscheu von dem Buch abwenden (und ich sehe vor meinem geistigen Auge schon jetzt die Schmährezensionen und Vorhaltungen, wie krank der Autor doch sein muss, so etwas zu veröffentlichen). Es geht in Wirklichkeit um die Macht einer raffinierten Rhetorik, derer sich fanatische Anhänger bestimmter Überzeugungen bedienen, um Kriege und Volksaufstände zu inszenieren sowie das Gewaltpotential derart zu erhöhen, dass Menschen am Ende wie Tiere übereinander herfallen. Der Text richtet sich an aufnahmefähige, des Denkens fähige Leser.

Ich schrieb weiter oben von einem GAU, aber es ist freilich noch nicht der Super-GAU. Ich schreibe nicht für Verlagsmogule, Moralapostel oder gar für Vater Staat. Ich schreibe für meine Leser und nicht zuletzt auch für mich, und wer mit meinem Genre nichts anfangen kann, muss halt die Finger von meinen Werken lassen. Natürlich kann es auch nach der Veröffentlichung noch vorkommen, dass das Machwerk von den Buchhändlern und -portalen boykottiert oder von höheren Instanzen indiziert oder sogar verboten wird. Aber das ist noch Zukunftsmusik, und ich lasse es drauf ankommen.

Plan A ist gescheitert, und derzeit arbeite ich an Plan B. Auch einen Plan C habe ich noch in der Tasche, der zwar etwas außergewöhnlich wäre, aber warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln. Doch eines kann ich definitiv versprechen: "Home Invasion - Die Faust des Terrors" WIRD erscheinen. Und nur eine Beschlagnahme des Titels könnte dies vereiteln.

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Amazon, fürchte dich ...

Ist es möglich, den Versuch zu unternehmen, sich in puncto Extremhorror mit Edward Lee messen zu wollen und gleichzeitig einen tieferen Sinn in die Story einzubauen? Nach ca. 50 geschriebenen Seiten Rohmaterial kann ich zumindest behaupten, dass in meinem aktuellen Projekt Tonnen von Blut gegen eine Wand aus gefährlicher psychologischer Rhetorik klatschen. Was als kompromissloser Horror geplant war, entwickelte sich nach und nach zu einer schonungslosen Gesellschaftssatire und wirft auf makaberste Weise Licht auf die Praktiken, mit denen wir stets bemüht sind, unbequeme Wahrheiten zu verleugnen. Das Ding macht nach anfänglichen Schwierigkeiten derzeit enorme Fortschritte und wird wohl in absehbarer Zeit das Licht der Buchläden erblicken (die werden sich noch wundern).

Dem geneigten Leser sei aber gleich gesagt, dass es auch die härtesten meiner bisherigen Stories bei Weitem in den Schatten stellen wird. Ich werde nicht darum herumkommen, dieses Machwerk mit der Altersfreigabe 18+ zu versehen, wobei ich hoffe, dass nicht nachträglich noch viel heftigeres geschieht - es werden hier immerhin Tabus von einem Kaliber gebrochen, das selbst den berüchtigten "Serben" an einer Stelle übertrifft. Wer also Probleme mit dieser Art von Literatur hat, sollte tunlichst auf Liebes- oder Arztromane ausweichen. Offene Zeitgenossen mögen es als reinen Horror oder als Satire lesen.

Sobald die letzte Leiche im Text fachgerecht entsorgt wurde, werde ich wieder Nachricht in dieser Sache geben. Titel und Inhalt werden noch nicht verraten. Aber ich verspreche schon jetzt Grausigstes!

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Unter Verschluss ...

In letzter Zeit war ich leider etwas gestresst und habe mich daher ziemlich rar gemacht. Daher hier mal zwischenzeitlich ein kurzes Update über meine derzeitigen Projekte:

Zunächst steht - eigentlich schon für letztes Jahr geplant, aber siehe oben - ein sehr heftiger und wohl nicht jugendfreier Roman an. Das Thema ist Home Invasion, und er wird in das Untergenre "Extremhorror" fallen. Sanfte Gemüter und Moralapostel werden da "ihre helle Freude" dran haben und möglicherweise einen derben Shitstorm über mich hereinbrechen lassen (was mir aber relativ egal wäre), weil darin so einige absolute Tabus gebrochen werden. Das Ding ist zu einem knappen Viertel fertig, und ich hoffe, dass ich das dieses Jahr noch rocken kann.

 

Ein weiterer Roman mit der Thematik "Lykanthropie" ist ebenfalls in Planung (Treatment bereits fertig). Es handelt sich um die vierte Version eines von mir unter Verschluss gehaltenen Textes, den ich erstmals mit ca. zwölf Jahren verfasste. Er führt das Thema etwas mehr zum klassischen Hollywoodwerwolf zurück.

 

Natürlich wird auch die Reihe "Psychotische Episoden" bzw. "Psychotic Tales" weitergeführt. Ich habe mich dieses Mal dazu entschlossen, auch eine eher märchenhafte Story mit einzubinden, die ich schon in den 80ern schrieb. Ansonsten wird Band 3 wieder sehr abwechslungsreich. Mein Notizbuch platzt aus allen Nähten, und die dritte Ausgabe wird daher nicht die letzte sein.

 

Besuchern meiner Webseite wird sicherlich aufgefallen sein, dass ich inzwischen auch das Zeichnen angefangen habe. Es läuft eigentlich ganz gut, und somit wird auch ein aufwändiger Bildband mit in die Planung genommen. Dieser wird neben Tusche- und Graphitzeichnungen auch einige Compositions beinhalten sowie nachempfundene Seiten des Necronomicons. Unter der Rubrik "Artwork" gibt es bereits ein paar Muster hierzu.

 

Und last but not least liebäugele ich in diesem Zusammenhang auch mit einer Comicversion meiner "Psychotic Tales".

 

Hörbücher meiner Kurzgeschichten sind nicht in Vergessenheit geraten. Auch hier hat sich vor einiger Zeit eine neue Möglichkeit aufgetan. Derzeit fehlt mir jedoch noch das richtige Equipment und vor allem die sprichwörtliche Ruhe dazu.

 

Wann die Vorhaben im Einzelnen konkrete Gestalt annehmen, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Wie gesagt sollte mein Extremhorrorprojekt aber noch dieses Jahr über die Bühne gehen. Ich werde selbstverständlich zu gegebener Zeit darüber Bericht erstatten.

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The amazing Mr. Trumple ...

Er will eine Mauer an der mexikanischen Grenze, die Mexiko bezahlen soll. Er plant eine Versöhnung mit Russland und setzt sich gleichzeitig bei den Chinesen in die Nesseln. Er verspricht, Amerika wieder großartig zu machen - mit einem scharf rechts gerichteten Gruselkabinett. Das ist Mr. Trump und wie er die Welt sieht - ein mit großen Plänen bestückter Elefant im Porzellanladen.
Ich äußere mich ja bekanntlich nur selten politisch. Doch derzeit wundere ich mich doch etwas über die Vorgänge in den USA. Noch vor einem Jahr zog kaum jemand ernsthaft in Erwägung, dass ein Donald Trump auch nur zum Kandidaten für das Präsidentenamt aufsteigen würde. Nun sitzt er seit einem Monat im Weißen Haus, und kaum ein Tag vergeht ohne Neuigkeiten bezüglich seiner Aktivitäten. Ich ertappe mich dabei, wie ich die Nachrichtenportale täglich besuche mit der Frage im Hinterkopf: "Was hat er denn heute wieder angestellt?"

Bei aller Fragwürdigkeit hinsichtlich seines politischen Stils komme ich aber, wenn ich ehrlich sein soll, immer wieder zu dem Schluss, dass dieser Mann nichts anderes ist als die Manifestation dessen, was sich weltweit momentan beobachten lässt. Nur noch wenige Mitmenschen sind mit ihrer Landes- und Außenpolitik zufrieden, heften sich an (oft lediglich selbstkonstruierte) Probleme und schimpfen auf die Regierungen. Populismus macht sich breit, der Tür und Tor öffnet für extremes Gedankengut, sei es von rechts oder von links. Und hier sehen wir nun zum ersten Mal - amtlich und mächtig - das Ergebnis dieser Sorgen.

Nun gibt es - grob gesagt - zwei Kategorien unter den lauten Stimmen: Diejenigen, die von vornherein der Meinung waren, dass die USA ohnehin nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hatten und nun hoffen, dass durch das Scheitern Hillary Clintons die Kriegsgefahr eingedämmt wurde (wobei sie sich allmählich des gefährlichen Narzissmusses des Amtsinhabers bewusst werden) und diejenigen, die ja ohnehin alles vorher schon gewusst haben. In den Kommentaren der Nachrichten werden sich nun die Mäuler zerrissen, und kaum jemand kann noch zwischen seriöser Berichterstattung und den gerade in letzter Zeit so hochgekochten "Fake News" unterscheiden. Aber wenn auch noch so viel geschimpft wird, so ist doch eines sicher: Mr. Trump ist nun mal der amtierende US-Präsident, den die Welt unter normalen Umständen mindestens vier Jahre ertragen muss. Da nützt auch die Kritik am Wahlmännersystem nichts, mit dem schließlich alle vorangegangenen Präsidenten ebenfalls ermittelt wurden.

Vielleicht sollten wir erst einmal alle tief durchatmen und uns über etwas völlig anderes klar werden: Donald Trump ist die unweigerliche Konsequenz eines kollektiven Wandels, den wir alle mit zu verantworten haben. Und statt uns darüber aufzuregen, sollten wir uns vielleicht eher mal Gedanken darüber machen, ob wir nicht etwas Positives aus der ganzen Angelegenheit lernen können. Ja, im Ernst: Mr. Trump bringt uns die große Chance, unsere Augen aufzumachen und grandiose Erkenntnisse aus den Gegebenheiten zu ziehen. Das betrifft uns in Deutschland gerade dieses Jahr ganz besonders, denn schließlich stehen in der zweiten Jahreshälfte die Bundestagswahlen an. Und es mag sich ein Jeder selbst überlegen, ob es eine reelle Maßnahme ist, mit populistischen Ansichten zu versuchen, etwas Gutes zu bewirken. Hier mag jeder zu einem eigenen Ergebnis kommen.

Es verhält sich alles in allem wie mit einem Tümpel, in dessen Grund ordentlich gewühlt wird: Umbruchszeiten sind dafür bekannt, den ganzen Schlamm erst mal nach oben zu befördern. Und es ist dann notwendig, sich um eben diesen Schlamm zu kümmern, damit das Wasser allmählich wieder klar wird und die Sicht auf die naheliegenden Lösungen wieder frei wird.

Alles, was wir tun müssen, ist zu beobachten. Denn was sich in den Staaten abspielt - ob es sich zum Guten oder Schlechten entwickelt -, steht uns selbst ebenfalls bevor, wenn wir uns entsprechend entscheiden. Doch dieses politische Geschimpfe aus einem emotionalen Bauchgefühl heraus ist keine Alternative. Wir müssen beobachten, denken und dann entscheiden. Und eines sollten wir dabei in jedem Fall mitwählen: Unsere Menschlichkeit!

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